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Alcedo atthis (20)
buscape Gold Star Critiquer/Silver Workshop Editor/Gold Note Writer [C: 355 W: 20 N: 1518] (7615)
English:

Class: Aves, Order: Coraciiformes, Family: Alcedinidae, Genus: Alcedo, Species: Alcedo atthis

The Common Kingfisher, Alcedo atthis, also known as Eurasian Kingfisher or River Kingfisher, is a small kingfisher with seven subspecies recognized within its wide distribution across Eurasia and North Africa. It is resident in much of its range, but migrates from areas where rivers freeze in winter. This sparrow-sized bird has the typical short-tailed, large-headed kingfisher profile; it has blue upperparts, orange underparts and a long bill. It feeds mainly on fish, caught by diving, and has special visual adaptions to enable it to see prey under water. The glossy white eggs are laid in a nest at the end of a burrow in a riverbank.
Description:
This species has the typical short-tailed, dumpy-bodied large-headed and long-billed kingfisher shape. The adult male of the western European subspecies, A. a. ispida has green-blue upperparts with pale azure-blue back and rump, a rufous patch by the bill base, and a rufous ear-patch. It has a green-blue neck stripe, white neck blaze and throat, rufous underparts, and a black bill with some red at the base. The legs and feet are bright red. It is about 16 centimetres long with a wingspan of 25 cm, and weighs 34–46 grams. The female is identical in appearance to the male except that her lower mandible is orange-red with a black tip. The juvenile is similar to the adult, but with duller and greener upperparts and paler underparts. Its bill is black, and the legs are also initially black. The flight of the Kingfisher is fast, direct and usually low over water. The short rounded wings whirr rapidly, and a bird flying away shows an electric-blue "flash" down its back. In North Africa, Europe and Asia north of the Himalayas this is the only small blue kingfisher. In south and southeast Asia it can be confused with six other small blue-and-rufous kingfishers, but the rufous ear patches distinguish it from all but juvenile Blue-eared Kingfisher; details of the head pattern may be necessary to differentiate the two species where both occur. The Common kingfisher has no song. The flight call is a short sharp whistle, chee, repeated two or three times. Anxious birds emit a harsh, shrit-it-it and nestlings call for food with a churring noise.

There are two more pictures in the workshop.

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Deutsch:

Klasse: Vögel; Ordnung: Rackenvögel, Familie: Eisvögel, Gattung: Alcedo, Art: Eisvogel

Der Eisvogel (Alcedo atthis) ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Art aus der Familie der Eisvögel (Alcedinidae). Er besiedelt weite Teile Europas, Asiens sowie das westliche Nordafrika und lebt an mäßig schnell fließenden oder stehenden, klaren Gewässern mit Kleinfischbestand und Sitzwarten. Seine Nahrung setzt sich aus Fischen, Wasserinsekten (Imagines und Larven), Kleinkrebsen und Kaulquappen zusammen. Der Bestand hat in den letzten Jahren wieder zugenommen und die Art wird derzeit in Europa als dezimiert, aber im gesamten Verbreitungsgebiet als wenig bedroht eingestuft. Der Eisvogel war 1973 und 2009 Vogel des Jahres in Deutschland, 2006 Vogel des Jahres in der Schweiz.
Beschreibung:
Der Eisvogel hat wie alle Vertreter der Gattung einen kurzen und gedrungenen Körper mit kurzen Beinen, kurzen Schwanzfedern und breiten Flügeln. Der große Kopf mit dem etwa 4 cm langen, spitzen Schnabel sitzt an einem kurzen Hals. Die Oberseite wirkt je nach Lichteinfall kobaltblau bis türkisfarben; auf dem Rücken befindet sich ein leuchtend blauer Streifen, der besonders beim Abflug auffällt. Eisvögel haben eine Körperlänge von etwa 16 bis 18 cm und wiegen 35 g bis 40 g. Die Flügelspannweite beträgt etwa 25 cm. Oberkopf, Flügeldecken, Schultern und Schwanzfedern sind dunkelblaugrün bis grünblau gefärbt, wobei sich an den Kopffedern azurblaue Querbänder und an den Flügeldecken azurblaue Spitzen befinden. Der Rückenstreifen ist leuchtend türkisblau. Bis auf die weiße Kehle ist die Unterseite beim Altvogel rostrot bis kastanienbraun gefärbt. Die Kopfzeichnung ist durch rotbraune Ohrdecken, scharf abgesetzte weiße Halsseitenflecken und einen blaugrünen oder blauen Bartstreif charakterisiert. Auf der Stirn befindet sich vor jedem Auge ein kastanienbrauner Fleck, der von vorn gesehen weiß erscheint. Zur Brutzeit sind die Füße orangerot. Das Männchen hat einen schwarzen Schnabel, der an der Unterseite leicht aufgehellt sein kann. Das Weibchen zeigt einen orangefarbenen Unterschnabel, dessen Färbung sich mindestens von der Basis bis zum vorderen Drittel erstreckt. Beim Männchen hat das Gefieder der Oberseite meist einen blauen Grundton mit großen und zahlreichen azurblauen Flecken auf dem Oberkopf, das Weibchen ist oberseits eher blaugrün gefärbt. Die Jungvögel haben oberseits dunkelbraun gefärbte Füße. Das Gefieder ist matter und die Oberseite grünlicher als bei Altvögeln. Die Brustfedern haben fast immer grünliche oder graue Spitzen. Der Schnabel ist ziemlich kurz und schwarz und zeigt einen hellen Fleck an der Spitze. Von Ende August bis Mitte November werden in der Mauser die Schwungfedern abschnittsweise in einer fest gelegten Reihenfolge gewechselt. In Mitteleuropa werden in dieser Zeit meist nur drei Viertel aller Federn erneuert, so dass die Mauser im darauf folgenden Sommer fortgesetzt wird. Bei diesjährigen Jungvögeln werden in der Jugendmauser das Kleingefieder und manchmal auch die Schwanzfedern gewechselt.
Verbreitung und Lebensraum:
Der Eisvogel besiedelt weite Teile Europas, Asiens sowie das westliche Nordafrika. Isolierte Populationen finden sich im östlichen Indonesien und in Melanesien. Zu den nicht von Eisvögeln besiedelten Regionen zählen Island, Nordschottland, Nordskandinavien und Sibirien. In Hochgebirgsregionen und Wüsten kommt diese Vogelart ebenfalls nicht vor, da Eisvögel während des ganzen Jahres offenes Süßwasser benötigen. In West- und Mitteleuropa ist der Eisvogel mit wenigen Ausnahmen ein Standvogel. In den osteuropäischen und zentralasiatischen Populationen steigt der Anteil von Zugvögeln dagegen, je weiter östlich das Verbreitungsgebiet liegt. Zugrouten und Überwinterungsplätze sind jedoch noch nicht hinreichend erforscht. Der Eisvogel lebt an mäßig schnell fließenden oder stehenden, klaren Gewässern mit Kleinfischbestand. Diese sollten von einem ausreichenden Angebot an Sitzwarten und möglichst auch von Gehölzen gesäumt sein. Es werden Flüsse, Bäche, Seen und auch vom Menschen geschaffene Gewässer wie Altwässer, Tümpel, Gräben, Kanäle, Teichanlagen, Talsperren und Abgrabungen genutzt. Außerhalb der Brutzeit kann er sich sogar am Meer aufhalten. Als Brutplätze dienen Steilufer oder große Wurzelteller umgestürzter Bäume mit dicker Erdschicht. Auch vom Menschen geschaffene Hohlwege und Gruben werden genutzt.

Zwei weitere Bilder findet man im Workshop.

Altered Image #2

buscape Gold Star Critiquer/Silver Workshop Editor/Gold Note Writer [C: 355 W: 20 N: 1518] (7615)
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Edited by:buscape Gold Star Critiquer/Silver Workshop Editor/Gold Note Writer [C: 355 W: 20 N: 1518] (7615)

This is an in flight capture after the bird flew away.

Altered Image #1

buscape Gold Star Critiquer/Silver Workshop Editor/Gold Note Writer [C: 355 W: 20 N: 1518] (7615)
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Edited by:buscape Gold Star Critiquer/Silver Workshop Editor/Gold Note Writer [C: 355 W: 20 N: 1518] (7615)

This is a capture of the bird when I saw it at first.